New York City Marathon 2019

Es ist zwar schon ein paar Tage her, es scheint aber immer noch unfassbar.

„Once in a lifetime!“

Das trifft es ganz gut, einmal im Leben!Â đŸ€©

31. Oktober – Beim Hinflug hatten wir ein paar Turbulenzen, sind aber dann gut in Newark (New Jersey) gelandet. Nach einer lĂ€ngeren Wartezeit durften wir dann in die USA einreisen, der „FastPass“ ging leider nicht, da wir neue ReisepĂ€sse hatten. Carlos hat uns mit seiner Limousine abgeholt und ins Hotel gebracht. Das Hyatt Place Secaucus war von unserem Reiseveranstalter Ali Schneider eine gute Wahl! Wir haben kurz eingecheckt und hatten einen BĂ€renhunger.

Eine Ecke weiter sind wir im Steakhouse eingekehrt und haben dort lecker gespeist. Das Halloween-Fieber war ausgebrochen, viele verkleidete Gestalten haben wir unterwegs und im Restaurant getroffen. Wir ließen den Abend gemĂŒtlich ausklingen.

Good morning run

Noch etwas durcheinander vom Jetlag trafen wir uns pĂŒnktlich um 7:20 mit anderen LĂ€ufern um eine Runde am Hackensack River auf dem Mill Creek Marsh Trail zu laufen. Die Sonne ging grad auf, es war klares Wetter und wir hatten eine phantastische Ausblick auf die Skyline von NY!

The way to Marathon Expo

Mit dem Bus ging es zum Port Authority Bus Terminal, der war von unserem Hotel in 15 min. zu erreichen. Mit der Gruppe ging es quer durch NY, Ausblick auf’s Empire State Building, am Madison Square Garden vorbei, ein kurzer Stopp auf der High Line und dann zur Expo (Javits Convention Center).

Die Zeit verflog und wir ging noch zum Time Square. Mit vielen EindrĂŒcken fuhren wir zurĂŒck ins Hotel. Am nĂ€chsten Tag ging’s zur Wettkampfbesprechung, das war in NY auch ein gutes StĂŒck zu Fuß und dann abends mit einem anderen LĂ€uferpaar zum Essen.

Runner village – before the start

Ganz frĂŒh am Sonntagmorgen stiegen wir noch etwas verschlafen in den Bus und fuhren zum Startgebiet. In Fort Wadsworth richteten wir uns gemĂŒtlich ein, wir suchen einen schönen Platz in der Sonne, tranken Kaffee und aßen einen Bagel. Wir hatten Zeit, bis zum Start waren es knapp 3 Stunden. Ein GlĂŒck war so schönes Wetter, Regen, Sturm oder sogar Schnee wĂ€re echt doof gewesen.

The big race!

Nach der Nationalhymne schickte Frank Sinatra mit seinem legendĂ€rem New York, New York ĂŒber 53.000 LĂ€ufer auf die Strecke. Die Sightseeing-Tour begann. Der Kurs fĂŒhrte durch alle fĂŒnf Stadtbezirke von New York City. Von Staten Island ging es ĂŒber die Verrazano-BrĂŒcke nach Brooklyn, durch Queens, die Bronx und Manhattan zum Central Park. Es war so verrĂŒckt, die ganze Stadt war eine einzige Party. Um den Start etwas zu entlasten wurde die Strecke gesplittet und spĂ€ter wieder zusammengefĂŒhrt. Verlaufen konnte man sich aber nicht, immer der Menge nach 😀.

Die BrĂŒcken ziehen einem schon gut Energie und wenn die Strecke abfĂ€llt, wird man zum schneller laufen verfĂŒhrt. WĂ€hrend dem Lauf schaffte ich es einen Pacemaker mit 4:30 Std. zu finden, das war so meine vorgenommene Zielzeit. Die Dame war aber sehr flott unterwegs und so ließ ich mich zurĂŒckfallen. Ich hatte große Schwankungen in meinen Kilometer-Durchschnittszeiten war aber bis zum Halbmarathon auf Zielzeit.

Ganz klassisch, ab KM 35, merkte ich, dass mir langsam die Power ausging. Ein weiteres Gel konnte/wollte ich nicht nehmen, mein Bauch rumpelte eh schon. Da war eine Dame mit einem Schild: „Last damn bridge“ – die mich dann killte. Angeschlagen in Manhattan! Ich machte eine Gehpause, versorgte mich mit GetrĂ€nken und spielte mir in Gedanken die letzte Kilometer auf meiner Hausstrecke durch. Komm schon, so weit ist es nun auch nicht mehr. Ich raffte mich auf und lief immer wieder an.

Ich war froh, als es endlich in den Central Park abging. Ich wusste aber, dass es dort sehr wellig wird und die letzten Kilometer zogen sich. Eine Zuschauerin hat mich motiviert und ist mit mir ein StĂŒck mitgelaufen. Ich traf Freddie Mercury, dem ging es auch nicht so gut. An der letzten Ecke stand noch Santa Claus und feuerte krĂ€ftig an. Ein letztes Mal ging es hoch, ich konnte aber vorne die Ziellinie schon sehen. Auch wenn es langsamer war als vorgenommen, ich habe mich so gefreut und im Zielbereich gejubelt!

Vielleicht war ich am Anfang etwas zu schnell unterwegs, es hĂ€tte auch klappen können. Ich habe alles gegeben und den New York City Marathon in 4:51:50 Stunden geschafft đŸ„ł.

Einmal quer durch den Central Park, die Wechselsachen holen und ein Free-WiFi suchen. Das war gar nicht so einfach, jemand half mir aus und ich trackte Christina, die genoss noch die Stimmung auf der Strecke. Den Bericht „Der Rennschnecke“ gibt es << hier >>. Ich wartete im Zielbereich.

The next day – proud in NY

Am #medalmonday liefen Christina und ich stolz mit der Medaille durch NY, wir gratulierten vielen anderen, die MarathonlĂ€ufer hat man gleich erkannt. Am nĂ€chsten Tag saßen wir abends schon wieder im Flieger. Heute ist schon Mittwoch und so wirklich realisiert hat man es immer noch nicht.

Jetzt beginnt die Off-Session, fĂŒr 2020 sind aber schon ein paar Events geplant, so viel kann ich schon verraten 😉.

Hier gibt’s noch ein Video, hier haben Christina und ich viele EindrĂŒcke gesammelt.

(Der Beitrag kann durch Nennung und Verlinkung Werbung enthalten.)

7 Kommentare zu „New York City Marathon 2019

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  1. Wow Marcus…das war ja ne richtig tolle Laufreise fĂŒr euch beide. GlĂŒckwunsch zum Finish und zu dem tollen Erlebnis. Hab euch natĂŒrlich auch live verfolgt 🙂 Erholt euch gut und bis bald in Rheinzabern….hehehe

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  2. Danke Wolfgang! NY war einfach unglaublich, so verrĂŒckt. Das musst Du auch einfach mal erlebt haben, aber stelle Dich auf keine Bestzeit ein, das ist wegen den vielen Höhenmetern schwer möglich.

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