IRONMAN 70.3 Kraichgau 2018

Die Ruhe vor dem Sturm.

Die über 2.500 Rad-Kilometer seit Jahresanfang haben sich ausgezahlt. Der Plan ist gestern beim IRONMAN 70.3 Kraichgau aufgegangen. Es war einfach ein mega Wettkampf und das ganze Wochenende war unglaublich schön. Schade, dass es nun wieder vorbei ist 😪.

Es ist bestimmt nicht die einfachste Mitteldistanz, aber die Region im Kraichgau lebt für sein Triathlon-Event! Die Anwohner machen im Vorgarten richtig Party, veranstalten tolle Grillevents oder unterstützen die Athleten mit einer kalten Schlauch-Dusche. Wenn ich selbst nicht mitmachen würde, dann würde ich zuschauen oder helfen. Neben den Stars, waren mehr als 2.000 Triathleten auf der Strecke. Mit den Bussen konnten die Zuschauer die Hotspots anfahren, um aus den drei Disziplinen eigene Impressionen zu gewinnen.

Bereits am Vortag musste die Registrierung und der Bike CheckIn erfolgen. Wir schlenderten über das Messegelände, schauten uns bei den Shops um, die T-Shirts waren schon wieder vergriffen! Aber im Online-Shop wird es die hoffentlich wieder geben.

15 Uhr: Rush hour bei der Wechselzone (T1), alle warten und wollen die Räder einchecken. Es ging aber schnell voran, Beutel aufhängen ✔️. Jetzt nur noch einmal schlafen…

Selbe Weckzeit, wie letztes Jahr. Um 5:40 Uhr bimmelten alle Wecker. Die Sonne zeigte sich bereits, das wird wieder ein richtig heißer Tag, Sonnencreme nicht vergessen. Suit an und dann ging es schon los.

Nachdem ich nochmals mein Rad gecheckt und die Verpflegung eingefüllt hatte, bummelte ich etwas rum. Das nächste Mal möchte ich mich etwas früher einschwimmen, es kam die Durchsage: „noch 6 Minuten verbleiben“. Und ich hatte den Neo noch nicht ganz an 😆 . Startaufstellung (diesmal wurde leider kein „Hells Bells“ gespielt). Aber die Kanonen donnerten wieder aus allen Rohren.

Das Wasser im Hardtsee war herrlich. Die Strecke war mit den Bojen gut gekennzeichnet und ich konnte die 1,9 KM in 41 Min. durchkraulen. Das war 2 Minuten schneller als im Vorjahr. Bei den Wechselzeiten habe ich etwas verloren, das werde ich noch optimieren. Es ging auf’s Rad, auf die herrliche Strecke durchs Land der tausend Hügel.

Ich habe mich immer gefreut, wenn ich eine Zeitmessung durchfahren habe und es bibte. Mit den welligen 90 Kilometern kam ich gut zu recht, die sind wir im Training etappenweise immer mal wieder gefahren. Bei der steilen Auffahrt in Gochsheim feuerten die Zuschauen richtig gut an. Puh, auch das war geschafft. Ein Zuschauer meinte: „Jetzt geht’s nur noch bergab“. Aber ich wusste, dass da noch einiges kam.

Nach der Schleife bei Büchig, ging es zurück und in Kürze war ich schon wieder am Fuße des Schindelbergs angelangt. Der Anstieg in Tiefenbach stand bevor, aber den habe ich mehrmals trainiert, die Schleife bei Eichelberg, nochmals die Wassertanks aufgefüllt, dann wurde man mit der tollen, langen Abfahrt belohnt und stand wieder unten. Die nächste Herausforderung: Auffahrt Schindelberg. Alles gut verlaufen, die Rampen waren bezwungen. Jetzt nochmals volle Konzentration bei der Abfahrt und dann im Wohngebiet in Östringen. Da hatte ich ja vor ca. 2 Monaten einen Sturz, bei dem glücklicherweise nichts Schlimmeres passiert war. Der Fahrtwind tat gut und die letzten, flachen 10 Kilometer fuhr ich schneller. Wahnsinn: 3:19h für die 90 KM! Das ist 40 min schneller als letztes Jahr!!!

Abstieg und Wechsel auf die Laufstrecke, hier war was los. Die Sonne brannte gnadenlos, jetzt noch der Halbmarathon. Wie die anderen, hatte ich zu kämpfen. Irgendwie werde ich die 3 Runden überstehen. Mein Ziel unter 2 Stunden konnte ich leider nicht erreichen. Aber mit meinem Gesamtergebnis von 6:26:24h bin ich super zufrieden.

Leider habe ich nur wenige Bilder von meinem Handy, die Kamera ist uns leider verloren gegangen 😕 (falls ein Finder mich auf den Fotos erkennt, würde ich mich um die Rückgabe freuen).

Update: Die Kamera hatte sich in meinem Laufschuh versteckt 🙈.

 

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