Radstrecke IRONMAN 70.3 Kraichgau

Am Sonntag, den 8. Mai 2016 war es endlich soweit. Im Kraichgau konnte die Radstrecke des IRONMAN 70.3 bzw. der 5150 Olympischen Distanz besichtigt werden. Am Hardtsee in Ubstadt-Weiher haben sich ca. 100 Rennradfahrer eingefunden, um wahlweise in einer schnelleren oder langsameren Gruppe eine der beiden Stecken zu befahren. Ich habe mich für die etwas langsamere Gruppe, aber dafür für die längere Strecke mit 90 km entschieden.

Vom Start in Ubstadt-Weiher ging es in die Hügel des Kraichgaus, zuerst nach Kronau, Bad Schönborn, Östringen, Ulrichsbruch. Langsam ist relativ, wir waren schon flott unterwegs, aber es ging niemand verloren und ich konnte gut mithalten. An bestimmten Punkten wurde angehalten und es wurden Details zum kommenden Streckenabschnitt ausführlich erläutert. Der erste Halt war bei KM 19, am berüchtigten Schindelberg, die Hinfahrt führte hinunter, bei der Rückfahrt geht’s unerbittlich bergauf!

Nach der Abfahrt am Schindelberg zweigen sich die Strecken. Wir fuhren weiter über Odenheim, Menzingen, Bahnbrücken, Gochsheim. Hier kommt ein echtes Highlight – eine knackige Steigung im Ortskern – Länge ca. 250 m und 13 % Steigung 🙂

Kurz vor Büchig gab es die erste Verpflegungsstelle, hier wurden die Flaschen aufgefüllt, und wir haben uns mit Bananen und Power-Gel gestärkt.

Nach einer Schleife fuhren wir über Bauerbach, Flehingen, Zaisenhausen, Bahnbrücken zurück nach Odenheim. Zwischenzeitlich waren es bereits 68 Kilometer. An der erwähnten Abzweigung ging es weiter nach Tiefenbach. Bei der Steigung in Eichelberg wurde man richtig gefordert. Die Abfahrt führte dann wieder zurück. KM 79: Nun stand die Auffahrt am Schindelberg an, die sich ziehte. Gegen Ende kamen zwei Rampen mit ca. 10 % und ca. 100-150 Metern Länge. Puh geschafft!

Nach Östringen fuhren wir zurück zum See, im Wettkampf führt die Strecke nach Bad Mingolsheim in die Wechselzone 2. Am Ende standen dann knapp 100 km auf dem Tacho.

Mein Fazit: Eine abwechslungsreiche, aber auch eine anspruchsvolle Radstrecke. Nicht umsonst heißt die Stecke durch das „Land der tausend Hügel“. Zwischen den malerischen Dörfern liegen lange, steile und teilweise giftige Steigungen, die es in sich haben. Die Waden und Oberschenkel haben hier schon was zu tun, insgesamt sind ca. 850 Höhenmeter auf- und abwärts zu bewältigen. Für mich war es ein sehr gutes Training. Ich bin für den kommenden Wettkampf gut vorbereitet und freue mich auf meine erste Olympische Distanz beim 5150 am 5. Juni 2016 im Kraichgau.

Bei Bikemap gibt es noch mehr Details (GPX / KML-Datei) zur Strecke.

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